Vor rund 200 Jahren wurde er in der Schweiz ausgerottet – und blieb es bis 1958. Mit dem Biber ist eine einheimische Tierart in die Schweiz zurückgekehrt. Durch das Vordringen der Nager in kleinere Gewässer tritt auch ihre Bedeutung als Schlüsselart für die Biodiversität immer deutlicher zu Tage. Auf der anderen Seite nehmen jedoch auch die Konflikte mit dem Menschen zu. So oder so: Der Biber lässt niemanden kalt – er bewegt und interessiert.
Im Jahre 1888 setzten sich in der Schweiz verschiedene Politiker aus volkswirtschaftlichen Gründen für eine Änderung des Fischereigesetzes ein. Um die Fischereierträge zu heben wurde beschlossen, dass «fischereischädliche Tiere» in der Schweiz ausgerottet werden sollen. In der Folge wurden hohe Prämien für das Erlegen von Fischottern ausgesetzt. Zudem kamen staatliche Fischotterjäger zum Einsatz. Um die Jahrhundertwende wurden rund 130 Fischotter pro Jahr erlegt.
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